Pressestimmen zu Blue



"Eine supergute Veröffentlichung (...) Mit gleichgearteten 'großen' Veröffentlichungen nicht zu vergleichen, da 'Blue' ganz einfach besser ist."(Logo)"'Blue' ist ungewöhnlich, außerordentlich (...) Klang gewordene Stimmungen und Gefühle, ruhig und romantisch, malerisch und melodiös, teils verklärt, aber nicht mystisch"(Mittelbayerische Zeitung)

  Einsame Strände, friedliche Klänge"Mal etwas ganz anderes": Bernhard Kohles spielt Instrumental-CD "Blue" ein.

  Bernhard Kohles ist das Ganze "rhythmische Geplänkel und Radiogedudel" leid. Statt dessen verspürt er Lust, "mal etwas ganz anderes zu hören". Sein Vorteil: Kohles spielt Keyboard, kann Komponieren und betreibt mit Horst Lustenberger ein eigenes Label mit Sitz in Donaustauf. (...) Dieser Fall aber liegt ganz anders: Kohles hat "ganz andere Musik" selbst geschaffen. "Blue" heißt das zweite Album des früheren Domspatzen, der den Spitznamen "Biber" zum Künstlernamen "Beaver" ummünzte.
Und tatsächlich: "Blue" ist anders, ungewöhnlich, außerordentlich. Eine Instrumental-CD, die nur mit
Keyboard und Samples erstellt, Klang gewordene

Stimmungen und Gefühle, ruhig und romantisch,
malerisch und melodiös, teils verklärt, aber nicht mystisch. Fragt man Kohles nach der Entstehung von "Blue", sagt er zunächst: "Ich war am Strand..." Womit einleuchtend wird, daß er nicht den Esoterikern verfallen ist. Aber träumen, entspannen, dem Meer lauschen an einem Strand in Griechenland - wem mißfällt das? "Beaver" geht es um "inneren Frieden,


  Ausgeglichenheit", die sich als Musik widerspiegelt. Beeinflußt ist das weltmusikalische Album "Blue" wie Kohles' erste CD "Friends" (1993) von seinem Freund und Maler Minas Vlahos, der ihm nicht nur die "wilde griechische Insel" Karpathos näherbrachte, sondern erneut das CD-Cover gestaltete.

  Die Musik entstand zwischen April und Juni 1997. In dieser kurzen Zeit wuchs "aus einer musikalischen Gesamtidee und diversen Improvisationen ein nahezu durchkomponiertes Konzeptalbum" mit 16 Titeln. "Wenn du einmal drin bist, rutscht du von einem Titel in den anderen", sagt Kohles zu seiner Schnelligkeit. Einen Vergleich seiner Musik mit Veröffentlichungen von "Yanni" hört er zwar nicht gerne - in der Tat fehlt "Beaver" jegliche Clayderman-Platitüde und orchestrale Bombastik -, aber eine sanfte Nähe zu diesem Genre findet sich. (...)



Mittelbayerische Zeitung, Mario Kunzendorf

Pressestimmen zu Friends


"...das Songrepertoire ist einfach große Klasse und wirklich überirdisch! (...)
ein wirkliches Juwel! (...) ein technisch glanzvolles Produkt!"(Wochenblatt)

"...ein zeitloses Produkt, dem man mehr als ein Ohr widmen muß!"(Zentralnerv)

"...auch das Cover ist perfekt! (...) ...phänomenale Vokalarrangements (Ivy on the water!) mit Petra Sodens Ausnahmestimme! (...) ...toll groovende Arrangements!"(Mittelbayerische)

 

"...empfehlenswert."(Stadtzeitung)

"...ein wunderbares, melodiöses Album, dessen Genuß an keiner Stelle gebrochen wird, das ist Sade, Pat Metheny, mal cool instrumental, mal swingend jazzend, mal flockig-poppig oder einfach nur bezaubernd schön! (...) der internationalen Singer/Songwriter-Kriterien gerecht werdende Höhepunkt folgt mit "Especially for you"!"(Mittelbayerische)
 
Pressestimmen zu Gemini


  Komponist und Performer Bernhard Kohles ist Beaver und "Gemini" der Titel seines dritten Albums. Einflüsse von mediterranen Rhythmen, griechischer, klassischer und moderner westlicher Musik sowie verträumten, romantischen Balladen zu einer gelungenen Mischung aus Instrumentalmusik, New Age und Meditation. Dazu kommen einige Spritzer Esoterik und griechisch-balkanorientierte Orchestrierungen. Nach dem Vorgänger "Blue" ist dies bereits die zweite Instrumental-CD, die dem Leitsatz aus der griechischen Mythologie mehr als gerecht wird: Panta Rei - alles fließt. (Regensburger Stadtzeitung)


"Gemini" heißt sein drittes Album. Es ist erneut
abgesehen vom kurzen Gastgesang von Robert ,Bob`
Matt (Yulara, 23rd Spirit) und Heidrun Johanna Plesch
(Opern-Sopranistin), eine Instrumental-CD. Gemäß
dem Titel - Zwillinge - schuf Biber (oder "Beaver",
so sein Künstlername heute) aber anders als beim
Vorgänger "Blue" nicht ein Album aus einem Guss,
sondern suchte das Zweiseitige - von schnell-langsam
über lyirsch-rhythmisch bis folkloristischverpoppt.
Der Pianist und Keyboarder schmunzelt: "Das Leben
ist eben nicht immer nur "Blue", sagt er. Musik auch
nicht.
 
  Wie das auf CD klingt? Harmonisch vor allem. Es ist wie mit dem Meer, das der 38jährige am Strand von Karpathos oft genießt, das ihn wie die Insel und ihre Bewohner so inspiriert (Telly Savallas stammt übrigens von dort). Mas ist es ruhig, mal ist es aufgewühlt, aber es ist immer das eine faszinierende Meer. "Dort kann ich einfach sein", sagt Biber. Und um pures Sein geht es ihm. Darum, dass einer sich erkennen muss, ehe er sich finden kann.

  W
er mit der Musik irgendwo zwischen Vangelis und Yanni etwas anzufangen weiß, der weiß es mit Bibers Musik. Und selbst, wenn Biber das gar nicht gern hört: Das Titelstück "Gemini" lehnt sich bei "Chariots Of Fire" an, und wer bei "Ireinikos Potamos" nicht die Weite des Ozeans sieht, sondern Hamiltons hauchzarte Hupfdohlen, dem darf keiner böse sein. Denn das schmälert nicht die stimmige Schönheit des Ganzen, beeinträchtigt nicht die Anmut vieler Melodien und die träumerische Atmosphäre.

   Die kennt nur zwei Gefahren. Bisweilen lullt Biber arg mit rund gefeiltem Wohlklang ein, bisweilen fehlt abseits des Pianos die wärmende Aura einer wirklich gespielten Flöte oder Gitarre. Ein Beispiel hierfür mag die interessante Instrumental-Version des Willy Astor-Stücks "Donnersberger Brück´n" sein, die im tatsächlichen Duett mit Astor weiter gewonnen hätte ("leider hat es aus Zeitgründen noch nicht geklappt, dass wir mal zusammen spielen"). Ein Beispiel mag das famose "Freedom"-Finale sein, das durch Plesch und Matt das Wirken "originärer Klangquellen" beweist.

Mittelbayerische Zeitung 6/2000